Olympische Spurensuche in München
24 Stationen im Stadtraum von München machen Geschichte und Geschichten
Bekanntes und Unerwartetes von 1972 auf faszinierende Weise wieder präsent. Initiiert vom Münchner Stadtmuseum, gestaltet von unserem guten Kunden, der designgruppe koop und umgesetzt von uns der Schilderfabrikation Moedel aus Amberg Werk 2, findet man vor Ort attraktive Stelen, die zeitgleich auch als Sitzfläche genutzt werden können.
Bestehend aus Vollaluminium wurden diese in Form gekantet, gebogen und zusammen geschweißt. Einzelne Elemente wurden gelasert, damit diese durchscheinen und optische Akzente setzen können. Lackiert wurde generell in Sonderfarbe und dies vollflächig. Die Informationen, Bilder und Grafiken zu den jeweiligen Themen wurden mit einer abriebfesten Folie aufgebracht. Diese wurde per UV-Direktdruck beschriftet und mit einem stoß- und kratzfesten UV-Schutzlaminat veredelt.


Die Stadt München mit dem Olympiastadion war der zentrale Veranstaltungsort von Olympia 1972 und erinnert nun daran. Nur wenige Veranstaltungen, wie z. B. Kanufahren oder einzelne Fußballspiele, wurden nicht in München ausgetragen. Überschattet wurden die Spiele leider durch das Olympia Attentat. Die damalige DDR ist im Medaillenspiegel vor der damaligen BRD. Russland, damals Sowjetunion, durfte anders als heute teilnehmen. Es waren die 20. Olympischen Sommerspiele und Vorgänger war Mexiko-Stadt 1968, der Nachfolger Montréal 1976.
Wir freuen uns, dass wir einen Beitrag für die Erinnerung leisten konnten und hoffen auf viele weitere spannende Projekte.